11. bis 15. August 2025
Heisse Tempereaturen und starke Leistungen am Berglauf-Cup
Heiss, sehr heiss, steil, anstrengend und trotzdem kameradschaftlich – so lässt sich der Berglaufcup 2025 am besten zusammenfassen.
Der traditionsreiche Anlass fand wie gewohnt in der letzten Sommerferienwoche statt, diesmal vom 11. bis 15. August. An fünf Abenden hintereinander galt es, Distanzen zwischen 3,6 und 5,4 Kilometern mit nicht zu unterschätzenden 241 bis 535 Höhenmetern zu bewältigen. Diese Höhenmeter, oft auf kurzen, knackigen Anstiegen verteilt, verlangten den Läuferinnen und Läufern sowohl kräftige Beine als auch eine gute Ausdauer ab. Der Massenstart an jedem Abend sorgte zusätzlich für Spannung und den besonderen Reiz dieses Wettkampfs.
Die Wertungsregeln des Cups machten die Sache noch interessanter: In den Kategorien bis U16 mussten mindestens drei Etappen absolviert werden, um überhaupt in die Gesamtwertung aufgenommen zu werden. Ab der Kategorie Juniorinnen/Junioren waren dafür vier Pflichtläufe nötig. Wer mehr Etappen lief, profitierte von Streichresultaten – unter Umständen ein taktischer Vorteil, wenn man nicht jeden Tag gleich stark war oder die grosse Hitze an einem Abend besonders forderte.
Von der LAR TV Rüti stellten sich in diesem Jahr sechs Athletinnen und Athleten der Herausforderung – von jungen Nachwuchsläufern bis hin zu erfahrenen Berglauf-Freunden. Vier davon erfüllten die Bedingungen für die Cupwertung, zwei weitere starteten bei einzelnen Etappen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.
Podestplätze für LAR TV Rüti gab es gleich doppelt:
- Maurin Wicha, 2. Rang in der Kategorie U14 Knaben
- Jenny Ruoss, 2. Rang in der Kategorie Juniorinnen
Weitere Platzierungen in der Cupwertung:
- Thomas Krauer, 5. Rang in der Kategorie Herren H50
- Jonathan Schulz, 7. Rang in der Kategorie Knaben U16
Zusätzlich nahmen teil:
- Selina Söken, eine Etappe
- Janis Schmid, eine Etappe
Die extrem hohen Temperaturen machten die ohnehin fordernden Bergläufe noch anspruchsvoller. Wer an den Start ging, brauchte nicht nur Kondition und Willensstärke, sondern musste sich auch gut einteilen, um die Kräfte auf den langen, steilen Anstiegen zu schonen. Am Ende blieb neben den sportlichen Erfolgen vor allem der Eindruck einer Woche, in der Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Freude am Berglauf im Vordergrund standen.
t.krauer

